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Hyperpigmentierung: Pigmentflecken & Altersflecken

Dunkle Flecken auf der Haut können viele Ursachen haben. So kann eine sogenannte Hyperpigmentierung zum Beispiel schon bei jungen Frauen durch die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln (Anti-Baby-Pille) begünstigt werden. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von „Chloasma“. Dabei handelt es sich um unschöne Pigmentflecken z. B. auf Stirn, Schläfen oder auch der Oberlippe. Doch auch Altersflecken (Lentigines solaris) stellen eine häufige Form der Hyperpigmentierung dar.

Lesen Sie hier mehr über Pigment- und Altersflecken und erfahren Sie, was Sie dagegen tun können.

Was sind Pigmentflecken („Chloasma“)?

Unter Pigmentflecken versteht man gelblich bis gelblich-bräunliche Hautflecken, die besonders an sonnenexponierten Hautstellen auftreten. Typisch sind Pigmentflecken im Gesicht, am Hals oder auch am Dekolleté. Die Hautflecken erscheinen symmetrisch und grenzen sich stark gegen die Umgebung ab. Sie verstärken sich bei Sonneneinstrahlung, können im Winter aber wieder verblassen.

Die Ursachen sind vielfältig. Oft sind Östrogene (z. B. bei Einnahme der Anti-Baby-Pille oder in der Schwangerschaft) für eine gesteigerte Bildung des Hautfarbstoffs Melanin verantwortlich. Auch bestimmte Medikamente können die Entstehung von Pigmentflecken begünstigen.

Die häufigsten Auslöser im Überblick:

  • Schwangerschaft („Chloasma gravidarum“) – bildet sich nach der Entbindung meist zurück
  • Einnahme hormoneller Kontrazeptiva wie Anti-Baby-Pille („Chloasma hormonale“)
  • Bestimmte Medikamente wie z. B. Antiepileptika oder Antiallergika („Chloasma medicamentosum“)
  • Kosmetika wie z. B. Duftöle oder Parfüm - insbesondere bei Anwendung kurz vor dem Sonnenbad („Chloasma cosmeticum“)1

Eine häufig gestellte Frage in diesem Zusammenhang: „Werden Pigmentflecken durch Sonne ausgelöst?“ Die Antwort ist „jein“. Denn Auslöser sind andere Faktoren wie zum Beispiel Hormone oder bestimmte Kosmetika. UV-Strahlung kann die Pigmentflecken allerdings intensivieren, denn sie trägt zu einer gesteigerten Pigmentproduktion der Hautzellen bei. Ein guter Sonnenschutz kann daher einer Verstärkung von Pigmentflecken vorbeugen.

Die gute Nachricht: „Normale“ Pigmentflecken sind harmlos und können sich von selbst wieder zurückbilden, wenn der Auslöser nicht mehr besteht. Hier ist aber viel Geduld gefragt. Wer dennoch etwas gegen die Flecken tun möchte, kann zum Beispiel auf Bleichcremes oder die Entfernung per Laser zurückgreifen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Hautarzt beraten.

Was sind Altersflecken?

Altersflecken („Lentigines seniles“ oder „Lentigines solares“) zählen zu den normalen Alterserscheinungen.2 Die Flecken treten in der Regel ab dem 40. Lebensjahr auf, können in Einzelfällen aber auch schon vorher entstehen. Mit über 60 ist dann beinahe jeder betroffen.

Die hell- bis dunkelbraunen Hautflecken sind vor allem an den sonnenexponierten Hautstellen zu finden (z. B. Altersflecken im Gesicht oder auf der Hand) und grenzen sich scharf von der restlichen Haut ab. Ihr Aussehen variiert sowohl in Bezug auf die Größe (von sehr klein bis hin zu einigen Zentimetern) als auch auf die Form (oval, rundlich, unregelmäßig).

Gut zu wissen: Im Gegensatz zu Pigmentflecken verblassen Altersflecken im Winter so gut wie nicht.

Doch warum bilden sie sich überhaupt? Hierzu muss die Rolle der sogenannten Melanozyten erläutert werden. Melanozyten werden durch Sonneneinstrahlung aktiviert und produzieren den Hautfarbstoff Melanin. Mit zunehmendem Alter können gerade die Melanozyten im Gesicht und auf dem Handrücken aber punktuell eine erhöhte Aktivität aufweisen – Altersflecken entstehen.3

Auch hier gilt: Bei Altersflecken handelt es sich um eine gutartige Pigmentstörung, die nicht behandelt werden muss. Dennoch sollten neu auftretende Hautveränderungen grundsätzlich immer von einem Hautarzt begutachtet werden. Hier kann auch die häufige Frage „Altersflecken oder Hautkrebs?“ geklärt werden. So kann eine bestimmte Form des schwarzen Hautkrebses Altersflecken im Aussehen ähneln.

Was tun gegen Pigmentflecken und Altersflecken?

Viele Menschen empfinden die braunen Flecken auf der Haut als störend und suchen nach Möglichkeiten, sie zu entfernen. Sollten z.B. Pigmentflecken durch die Anti- Baby-Pille ausgelöst worden sein, ist bei starkem Leidensdruck nach Absprache mit dem Frauenarzt ein Wechsel der Verhütungsmethode hilfreich.

Wer allgemein etwas gegen Pigmentflecken oder Altersflecken tun möchte, kann aus verschiedenen Behandlungsmethoden wählen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Hautarzt beraten.

Mittel gegen Pigmentflecken und Altersflecken

Heute stehen vielfältige Mittel zur Verfügung. Sie sollen durch bestimmte Wirkstoffe (z. B. Hydrochinon, Rucinol) eine aufhellende Wirkung erzielen. In der Regel erfolgt die meist mehrwöchige Anwendung exakt auf den betroffenen Hautstellen. Das ist wichtig – denn wird ein zu großes Areal „bearbeitet“, kann auch die umliegende Haut aufgehellt werden, so dass sich ein heller Ring um den Pigmentfleck bildet bzw. unregelmäßige Pigmentierungen auftreten.

Gut zu wissen: Aufhellende Mittel können ihre volle Wirksamkeit nur dann entfalten, wenn die hyperpigmentierten Stellen durch einen Sonnenschutzmittel mit hohem LSF geschützt werden.. Lassen Sie sich zur richtigen Anwendung zum Beispiel von Ihrem Hautarzt oder Apotheker beraten und beachten Sie auch die Informationen in der Packungsbeilage.

Wichtig: Von Hausmitteln wie z. B. Zitronensaft oder Essig raten Dermatologen ab.

Altersflecken und Pigmentflecken entfernen lassen

Zur Entfernung der Hautverfärbungen können insbesondere bei ausgeprägten Befunden verschiedene Methoden in Betracht gezogen werden, die vom Hautarzt durchgeführt werden. Da es sich hier allerdings um eine rein ästhetische Leistung handelt, muss die Behandlung in der Regel aus der eigenen Tasche bezahlt werden.

Es gilt in jedem Fall, dass nach der Behandlung die Sonne meist für mehrere Wochen gemieden werden soll. Deshalb bieten sich die Wintermonate für diese Behandlungen an.

Folgende Behandlungsmethoden werden häufig angewendet:

  • Laserbehandlung (Pigmentablagerungen werden sozusagen „gesprengt“) Mögliche Nebenwirkungen: Brennen, Schwellung, bei zu intensiver Behandlung: heller Fleck; bei UV-Strahlung nach Laserbehandlung: braune Pigmentflecken
  • IPL-Technik („Intensed-Pulsed-Light“: Pigmente werden mit hochenergetischen Lichtimpulsen zerstört) Mögliche Nebenwirkungen: Reizungen, Juckreiz, Rötungen; ggf. unregelmäßige Pigmentierung
  • Chemisches Peeling (häufig: Fruchtsäure-Peeling oder Peeling mit Trichlor-Essigsäure; die oberste Hautschicht wird abgelöst, eine neue, helle Hautschicht bildet sich) Mögliche Nebenwirkungen: Hautreizung, Schürfwunde im behandelten Bereich, Hautinfektion, Überempfindlichkeit für einige Zeit
  • Dermabrasion (oberste Hautschichten werden bei örtlicher Betäubung abgefräst) Mögliche Nebenwirkungen: Rötungen, Flecken, Narbenbildung
  • Kryotherapie (Haut wird vereist; Zellen der Oberhaut sterben ab) Mögliche Nebenwirkungen: Rötungen, Flecken, Narbenbildung

Gut zu wissen: Aufgrund des großen Nebenwirkungs-Potentials wird sowohl von der Dermabrasion als auch von der Kryotherapie bei Pigmentflecken und Altersflecken eher abgeraten.

Generell gilt: Lassen Sie sich über die Behandlungsmöglichkeiten und deren Nebenwirkungen vorab ausführlich von Ihrem Hautarzt beraten.

Altersflecken vorbeugen: Sonnenschutz ist das A & O

Wer Altersflecken oder Pigmentflecken vorbeugen möchte, sollte grundsätzlich auf einen guten Sonnenschutz achten. Denn je besser die Haut vor UV-Strahlung geschützt wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Pigmentstörungen entstehen bzw. sie sich stark ausprägen.

Daher gilt:

  • Verwenden Sie einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor, der Ihrem Hauttyp angemessen ist
  • Tragen Sie den Sonnenschutz ca. 30 Minuten vor dem Sonnenbad auf
  • Meiden Sie die Mittagssonne
  • Schützen Sie sich zusätzlich mit einem Sonnenhut und ggf. leichter Kleidung
  • Gehen Sie nicht ins Solarium

Mit diesen Tipps können Sie zumindest bis zu einem gewissen Grad dafür sorgen, dass das Hautbild bis ins Alter hinein gleichmäßig und damit auch jünger erscheint.

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1 Der Brockhaus: Gesundheit. 8. Auflage
2 Der Brockhaus: Gesundheit. 8. Auflage
3 Trinkkeller, H.: Dermatologie und medizinische Kosmetik. Leitfaden für die kosmetische Praxis. 3. Auflage 2015