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Hautalterung: Risikofaktoren

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UV-Strahlung

UV-Strahlung gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für vorzeitige Hautalterung. Gemeint ist dabei nicht nur die natürliche Sonnenstrahlung sondern auch künstliches UV-Licht z. B. im Solarium. Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von Lichtalterung oder „Photoaging“. Das Thema Sonnenschutz spielt also zur Vorbeugung von Falten eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Gut zu wissen: Auch die körpereigene Synthese von Hyaluronsäure wird durch UV-Strahlung (und den natürlichen Alterungsprozess)reduziert. Die Folge: Die Spannkraft der Haut lässt nach, die Faltenbildung verstärkt sich.

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Nikotin

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Rauchen und dem Alterungsprozess der Haut besteht. So neigen Raucher deutlich mehr zur vorzeitigen Faltenbildung im Gesicht als Nichtraucher.1 Insbesondere der negative Einfluss auf die körpereigene Bildung von Kollagen scheint hier von zentraler Bedeutung zu sein.

1 A. Vierkötter: Umweltverschmutzung und Hautalterung. Hautarzt 2011 62: 577 - 581

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Umweltschadstoffe

Es wird vermutet, dass auch unterschiedliche Luftschadstoffe die vorzeitige Hautalterung begünstigen können1. So zeigte eine Untersuchung, dass charakteristische Zeichen der sogenannten extrinsischen (also äußerlich bedingten) Hautalterung umso eher auftraten, je höher die Rußbelastung und je näher die Wohnadresse zur nächsten verkehrsreichen Straße liegt.2

1 A. Vierkötter: Umweltverschmutzung und Hautalterung. Hautarzt 2011 62: 577 - 581
2 SALIA-Studie (Study on the influ­ence of Air pollution on Lung function, Inflammation and Aging)

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Stress

Wer unter ständigem beruflichen oder privaten Stress steht, neigt eher zur Faltenbildung – dies belegt unter anderem eine Zwillingsstudie aus den USA1. Die Gründe sind vielfältig: Zum einen scheint die Produktion von Kollagen in der Haut unter Stress abzunehmen. Darüber hinaus wird die Haut unter Einfluss des Stresshormons Cortisol zunehmend dünner. Und nicht zuletzt sind es einfach die Sorgenfalten, die sich nach und nach ihren Weg bahnen.
Gut zu wissen: Auch Schlafmangel kann die Hautalterung beschleunigen.

1 Zwillingsstudie der Universität Cleveland mit 186 Zwillingspaaren

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Unausgewogene Ernährung

Tierische Lebensmittel wie Fleisch oder Wurst gelten aufgrund der enthaltenen Arachidonsäure als echte Falten-Booster. Auch Zucker z. B. in Süßigkeiten oder Soft-Drinks scheint bei der Faltenbildung eine Rolle zu spielen. Wer hier gegensteuern möchte, sollte vermehrt zu Obst und Gemüse greifen, da diese Lebensmittel reich an sekundären Pflanzenstoffen sind.

Hier finden Sie Tipps zum Thema Anti-Aging Ernährung.

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Hormonelle Veränderungen

Nicht zuletzt sind es auch hormonelle Veränderungen, die bei der Faltenbildung eine Rolle spielen. So führt bei Frauen der Abfall der Östrogenkonzentration und die Progesteronabnahme in den Wechseljahren zu Hautveränderungen wie Faltenbildung, Elastizitätsverlust und Trockenheit. Ob allerdings eine Hormontherapie derartige Hauterscheinungen positiv beeinflussen kann, wird in wissenschaftlichen Untersuchungen nicht einheitlich beantwortet.1

1 E. Kohl, M. Landthaler, R.-M. Szeimies: Hautalterung. Hautarzt 2009 60: 917 - 934