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Gesichtshaut & Gesichtspflege

Unser Gesicht ist unsere Visitenkarte – der erste Eindruck zählt. Stirn, Augen, Mundpartie – innerhalb von Sekunden entscheiden wir beim Blick ins Gesicht, ob wir jemanden sympathisch oder unsympathisch finden. Umso wichtiger ist es, der Gesichtshaut bei der täglichen Pflege mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wie Sie Ihren individuellen Hauttyp bestimmen, worauf es bei der täglichen Hautpflege ankommt und was in puncto dekorativer Kosmetik zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Gesichtshaut: Besonderheiten

Im Vergleich zur Haut des Körpers ist die Gesichtshaut deutlich dünner und damit auch empfindlicher. Gleichzeitig ist die Haut im Gesicht zumeist ungeschützt den verschiedensten Einflüssen ausgesetzt – Tag für Tag aufs Neue. Dazu zählen unter anderem UV-Strahlung, Wind, Kälte, Trockenheit und Schmutzpartikel. Nicht zuletzt zeigen sich auf unserer Gesichtshaut die Zeichen der Zeit besonders deutlich: Lachfältchen, Sorgenfalten, „Magenfalten“ – unsere Emotionen und Erfahrungen hinterlassen ihre Spuren. Auch ein ungesunder Lebenswandel mit wenig Schlaf, viel Stress und Nikotingenuss kann die Gesichtshaut beeinflussen und sie fahl und grau erscheinen lassen.

Fazit: Unsere Gesichtshaut spiegelt sehr deutlich unser Alter, unsere Erlebnisse und Gefühle sowie die täglichen Einflüsse, denen wir ausgesetzt sind. Umso wichtiger ist eine optimale Gesichtspflege, die an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Dabei gilt es stets, den eigenen Hauttyp zu berücksichtigen.

Hauttyp und aktueller Hautzustand

Der individuelle Hauttyp ist grundsätzlich genetisch festgelegt, gleichzeitig ist die Haut aber auch Faktoren wie zum Beispiel klimatischen Einflüssen, hormonellen Veränderungen oder Stress unterworfen. Insofern kann sich der aktuelle Hautzustand durchaus ändern.

Doch welcher Hauttyp bin ich? Um das herauszufinden, gilt es, die sogenannte T-Zone genauer unter die Lupe zu nehmen.

Gesichtshaut: BesonderheitenDie T-Zone beschreibt den Bereich zwischen Stirn, Nase und Kinn (zeichnen Sie gedanklich ein „T“ auf Ihr Gesicht). In diesem Bereich macht sich eine verstärkte oder reduzierte Talgdrüsenproduktion besonders bemerkbar.1

Je nachdem, wie die T-Zone beschaffen ist, lassen sich Rückschlüsse auf den Hauttyp bzw. den aktuellen Hautzustand ziehen. Besonders häufig in unseren Breitengraden ist fettige Haut (erhöhte Talgproduktion: „Seborrhoe“) sowie trockene Haut (verringerte Talgproduktion: „Sebostase“).

Hauttyp Besonderheiten Verbreitung
Normale Haut
  • Nicht zu trocken, nicht zu fett
  • feinporige Haut (nur auf der Nase etwas größere Poren)
  • rosige, frische Haut
  • nicht sonderlich empfindlich, keine besonderen Irritationen
  • Typisch bei jüngeren Frauen
Trockene Haut
  • Verminderte oder gestörte Talgproduktion
  • Mangel an Feuchtigkeit z. B. aufgrund zu geringer Feuchthaltestoffe
  • Feinporige Haut
  • Matte, schuppige und raue Haut
  • Neigung zu Rötungen und Irritationen
  • Spannungsgefühl, Juckreiz
  • Durchschimmernde Äderchen
  • Neigung zur Fältchenbildung
  • Fast alle Menschen über 60 sind betroffen
  • Häufig bei Allergikern und Diabetikern
Fettige Haut
  • Überaktivität der Talgdrüsen
  • Großporige Hautoberfläche
  • Fettig, glänzender Film auf der Haut
  • Häufig: Pickel und Mitesser
  • Vor allem Jugendliche
Mischhaut
  • Fettige T-Zone (Stirn, Nase, Kinn), häufig Unreinheiten in diesem Bereich
  • Trockene Wangenpartien
  • Weit verbreiteter Hauttyp in jedem Alter
Empfindliche Haut
  • Neigt zu Trockenheit
  • Rötungen v.a. im Wangen- und Nasenbereich
  • feinporige Haut
  • Schuppung, Juckreiz, Spannungsgefühl, Brennen
  • Erhöhte Sensibilität gegenüber Inhaltsstoffen von Pflegeprodukten sowie äußeren Einflüssen (z. B. Kälte, Wärme)
  • Häufig bei Frauen im Alter zwischen 35 und 45

Gesichtspflege und –reinigung: Darauf kommt es an

Für die tägliche Gesichtspflege und -reinigung stehen vielfältige Pflegeprodukte zur Verfügung, die speziell für den jeweiligen Hauttyp geeignet sind. Empfehlenswert sind Produkte in Apotheken-Qualität, wobei beim Blick auf die Inhaltsstoffe das Motto gilt: Weniger ist mehr. Je weniger Zusatzstoffe enthalten sind, desto verträglicher ist das Pflegeprodukt. Und das ist nicht nur für empfindliche Haut ein Plus!

Gut zu wissen: Bei Viscontour® Cosmetics, der Hyaluron-Pflege aus Ihrer Apotheke, ist die Zahl der Zusatzstoffe besonders gering. Die speziellen Rezepturen der Viscontour® Cosmetics Serie zeichnen sich so durch hohe Wirksamkeit bei besonders guter Verträglichkeit aus. Die Pflegeserie ist selbst für empfindliche und allergiegefährdete Haut geeignet.

Basics bei Gesichtspflege und Reinigung

Basics bei Gesichtspflege und ReinigungBei der Gesichtspflege sollten Sie einige allgemeine Grundsätze beachten. Lassen Sie sich dazu auch in Ihrer Apotheke beraten.

Grundsätzlich ist eine gründliche Reinigung zweimal am Tag empfehlenswert – das gilt insbesondere für Frauen, die sich täglich schminken.

  • Gerade bei fettiger Haut ist die tägliche Reinigung (z. B. mit Reinigungsmilch) wichtig, um fettige Rückstände zu entfernen, die sich alleine durch Wasser nicht lösen lassen.
  • Einmal pro Woche kann ein Peeling durchgeführt werden. Greifen Sie auch hier auf ein Peeling aus der Apotheke zurück, das Ihrem Hauttyp entspricht. Verwenden Sie eher Peelings auf Enzymbasis als mechanisch arbeitende Produkte, da sie schonender sind.
  • Bei Mischhaut kann es mitunter sinnvoll sein, zwei unterschiedliche Produkte zu verwenden (jeweils unterschiedlich für die fettige T-Zone und die trockene Wangenpartie).
  • Trockene und empfindliche Haut sollten ohne Alkohol gereinigt werden – geeignet sind zum Beispiel Reinigungsmilch oder Reinigungslotion mit rückfettenden Substanzen.

Extra-Tipp: Vergessen Sie bei Reinigung und Pflege auch das Dekolleté nicht. Schließlich ist die Haut hier sehr dünn und neigt zur Faltenbildung. Wer vorbeugen möchte, verwendet zum Beispiel die Gesichtscreme (z. B. Viscontour® Cream Tag und Viscontour® Cream Nacht) auch für das Dekolleté.

Dekorative Kosmetik aus der Apotheke (Dermokosmetik)

Egal ob Make-Up, Mascara oder Lippenstift – auch bei der dekorativen Kosmetik ist Know-How gefragt. Es lohnt ein Blick auf die Inhaltsstoffe. So wirken zum Beispiel Nitrosamine2 potentiell krebserregend, Konservierungsmittel wie Triclosan besitzen allergenes Potential. Auch Silikone und Paraffine sind vermehrt in die Diskussion geraten – sie können mitunter entzündliche Reaktionen hervorrufen.

Sogenannte Dermakosmetik aus der Apotheke ist meist hypoallergen und gut verträglich.

Das Angebot reicht von Puder über Rouge bis hin zur Wimperntusche. Lassen Sie sich am besten auch hier ausführlich beraten und finden Sie die Kosmetik, die zu Ihrem Hauttyp passt.

Weniger ist mehr – Risiko Periorale Dermatitis („Stewardessen-Krankheit“)

Eine optimal gepflegte Haut ist gerade im Gesicht von besonderer Bedeutung. Allerdings kann die Haut auch „überpflegt“ werden. Tatsächlich zählt dieses Zuviel an Pflege zu den häufigsten kosmetischen Problemen, mit denen Hautärzten zu tun haben. Insbesondere wenn Reinigungsprodukte mehrmals täglich Anwendung finden, Peelings mehrmals pro Woche durchgeführt werden oder die verwendeten Pflegeprodukte zu viele Zusatzstoffe enthalten, reagiert die Haut oft gereizt: Trockenheit und rote Flecken sind typisch. Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von der sogenannten „Stewardessen-Krankheit“, da das Problem besonders häufig bei Frauen zwischen 20 und 50 Jahren mit gepflegtem Äußeren auftritt.

Zur Behandlung ist zunächst ein für viele ungewohnter, radikaler Schritt notwendig: Die Nulltherapie – alle Pflegeprodukte und auch das Make-Up müssen für einige Zeit weggelassen werden. Mitunter kann sogar eine Antibiotika-Therapie notwendig sein.

Nach und nach kann dann wieder mit einer geeigneten Pflege begonnen werden. Tipp: Besonders wichtig ist es, stets auf Produkte mit einem Minimum an Zusatzstoffen zurückzugreifen. Lassen Sie sich von Ihrem Hautarzt beraten.

Viscontour® – Hyaluron-Pflege für höchste Ansprüche

Viscontour – Hyaluron-Pflege für höchste AnsprücheHyaluronsäure spielt für ein strahlend-frisches Aussehen eine zentrale Rolle. Denn der körpereigene Stoff besitzt eine enorme Wasserbindungskapazität und polstert die Haut sozusagen von innen auf. Der natürliche Hyaluronsäure-Gehalt der Haut nimmt jedoch mit dem Alter ab. Auch UV-Strahlung und freie Radikale (z. B. durch Stress, Nikotin) mindern unsere natürlichen Hyaluronsäure-Vorräte. Die Folge: Die Haut wird zunehmend trocken und neigt zur Fältchenbildung.

Wer hier aktiv werden bzw. rechtzeitig vorbeugen will, greift auf Viscontour® Cosmetics aus der Apotheke zurück. Die Gesichtspflegeserie in Apotheken-Qualität enthält Hyaluronsäure und ermöglicht eine Pflege, die höchsten Ansprüchen genügt. Das besondere Plus: Die speziell entwickelten Viscontour® Rezepturen enthalten deutlich weniger Zusatzstoffe als viele herkömmliche Kosmetika und sind daher besonders gut verträglich. Selbst für allergiegefährdete Haut wird Viscontour® von Dermatologen empfohlen.

Viscontour® Serum Cosmetic

Die tägliche, sanfte Lifting-Therapie für zu Hause: Das Hyaluronsäure-Serum sorgt durch den Hyaluron-Hydro-Lift-Effekt für einen ebenmäßigen Teint und einen sichtbaren Rückgang der Faltentiefe. Schon nach wenigen Tagen regelmäßiger Anwendung des Viscontour® Serums werden Sie merken, wie Ihre Haut sicht- und spürbar glatter und straffer wird.

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Viscontour® Eye

Die Augenpartie ist besonders empfindlich! Genau auf diese besonderen Ansprüche ist Viscontour® Eye ausgerichtet. Das Hyaluron-Augengel spendet mit der Kombination aus hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure viel Feuchtigkeit, sorgt so für ein glatteres und gepflegteres Hautgefühl und lässt Ihre Augenpartie jugendlich strahlen.

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Viscontour® Cream

Die Tages- und Nachtpflege für jeden Tag. Viscontour® Cream Tag und Viscontour® Cream Nacht sind speziell für die tägliche Pflege von Gesicht, Hals und Dekolleté geeignet. Besonders raffiniert: Die Kombination aus nieder und hochmolekularer sowie quervernetzter Hyaluronsäure, die für einen sofort sichtbaren Anti-Falten-Effekt sorgt. Nicht zuletzt verbessern die Tages- und Nachtcreme den natürlichen Feuchtigkeitshaushalt der Haut und kurbeln die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion an.

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Hier finden Sie den gesamten Artikel als PDF zum Download

1 DIE PTA IN DER APOTHEKE: Fortbildung Hautpflege. Dezember 2013
2 Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Nitrosamine – Untersuchungsergebnisse 2009. Online abrufbar unter: http://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/toxische_reaktionsprodukte/
nitrosamine/ue_2009_nitrosamine.htm